Immer mehr Menschen bauen ihr Gemüse selbst an. Effizienter und nachhaltiger gelingt dies mit digitaler Unterstützung. Das können die Macher:innen der Garten-App Alphabeet nun sogar beweisen. In ihrer aktuellen Studie zeigen sie, dass sie nicht nur einen positiven Einfluss auf die gärtnerische Öko-Bilanz ihrer Nutzer:innen, sondern auch auf deren Konsumverhalten haben. Die wichtigsten Aussagen:

  • Alphabeet befähigt seine Nutzer:innen zur Umsetzung einer CO₂-sparsamen, ökologischen Gartenkultur
  • Alphabeet ermächtigt seine Nutzer:innen, den Bewusstseinswandel hin zu einem nachhaltigeren Umgang mit der Umwelt voranzubringen.
  • Alphabeet sensibilisiert seine Nutzer:innen für umweltfreundliches Konsumverhalten

Der Anteil der ökologischen Landwirtschaft ist in Deutschland im Vergleich zum konventionellen Anbau noch sehr gering: Im Jahr 2020 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nur rund 9,6 % der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche ökologisch bewirtschaftet. (Quelle: Umweltbundesamt). Wenn im kommerziellen Anbau die Schritte hin zu mehr biologischer Landwirtschaft nur langsam vorangehen, wo könnten wir dann selbst ansetzen, um einen positiven Wandel in der Gesellschaft hin zu einer nachhaltigen Ernährung zu bewirken? 


Diese Frage haben sich auch ein paar Hobbygärtner:innen und App-Entwickler:innen gestellt und mit einer App geantwortet: Alphabeet - einer digitalen Hilfe für den erfolgreichen ökologischen Gemüseanbau im eigenen Garten. Mit einem Beetplanungstool, einer aktiven Community und individueller Anleitung begleitet sie Gärtner:innen durchs ganze Gartenjahr - von der Anzucht bis zur Ernte. Von dieser Idee konnte das Alphabeet-Team auch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) überzeugen und wurde über zwei Jahre in deren Programm “Green Start-up” fachlich und finanziell mit 125.000 Euro gefördert.


Eine aktuelle Nutzer:innen-Umfrage (“Die alphabeet-Impact-Umfrage 2021”) bestätigt: Menschen, die mit alphabeet gärtnern, nutzen ihre Beetfläche effizienter und berücksichtigen beim Anbau Mischkultur-Prinzipien. Diese symbiotischen Nachbarschaften begünstigen das Pflanzenwachstum, halten Schädlinge fern oder locken Nützlinge an. Und auch die Auswirkungen in die andere Richtung sind signifikant: Gärtner:innen können auf diese Weise Pflanzkombinationen vermeiden, die das Wachstum hemmen. Die Anwendung von sinnvollen Mischkulturen in der Gartenplanung leistet damit einen großen Beitrag zur ökologischen Bewirtschaftung von Beetflächen, spart Ressourcen und steigert die Effizienz der genutzten Fläche.


So ermächtigt Alphabeet seine Nutzer:innen zur Umsetzung einer CO2-sparsamen ökologischen Gartenkultur, denn eine effiziente Beetnutzung resultiert in weniger Flächenverbrauch und kann damit das CO2-Speicherpotenzial erhöhen: Landwirtschaftlich genutzte Flächen binden weit weniger CO2 aus der Atmosphäre als die natürliche Vegetation. Wird durch die effizientere Nutzung von Flächen weniger Fläche verbraucht, kann auf der dadurch nicht landwirtschaftlich genutzten Fläche etwas anderes wachsen, das CO2 bindet.  


Zudem hilft Alphabeet Gärtner:innen dabei, ihr Gemüse biologisch anzubauen. 80 % der Nutzer:innen, für die fehlendes Wissen ein Hindernis zum biologischen Gärtnern darstellt, sind der Meinung, dass Alphabeet eine Hilfe zum Füllen dieser Wissenslücke ist. 60 % der Nutzer:innen definieren ihre Anbaumethoden bereits als biologisch und sehen Alphabeet als hilfreich an darin, sie im biologischen Gärtnern zu unterstützen. Alphabeet ermächtigt seine Nutzer:innen somit zur Umsetzung einer ökologischen Landwirtschaft: Es stellt Wissen zur Verfügung über Pflanznachbarschaften, Mischkultur, Bodenaufbau und Biodiversität, sowie zu Alternativen zu erdölbasiertem, energieintensiv hergestelltem Dünger, Pestiziden, Fungiziden und vielem mehr.


Wer hätte gedacht, dass der Weg hin zu einer ökologischeren Landwirtschaft über einen digitalen Weg geht? Die Studie zeigt, dass die Kombination von Smartphone-Technologie im Gemüsegarten zu einer gesunden Erhaltung unseres Planeten beitragen kann. Das ist auch die Mission der App-Entwickler:innen: Jede:r sollte eigenes Gemüse anbauen können. Sie wollen Gärtnern für eine ganze Generation neu definieren: als soziales und erfolgreiches Erlebnis. In einer Welt, die lebenswert für alle Menschen ist - auch für zukünftige Generationen.

Die Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier.


Quellen:
www.biologischgaertnern.de/fileadmin/biogarten/biogarten-documents/biogarten_leitlinien-D.pd

fhttps://www.biologischgaertnern.de/fileadmin/biogarten/biogarten-documents/biogarten_leitlinien-D.pdf

https://www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/oekologischer-landbau#okolandbau-in-deutschlandhttps://www.umweltbundesamt.de/themen/boden-landwirtschaft/umweltbelastungen-der-landwirtschaft

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