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Redaktions-Team

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Die Zucchini lässt sich ganz einfach selbst im Garten pflanzen. Sie ist unempfindlich und ertragreich und deshalb super für den Hobbygarten geeignet. Zucchinis haben einen hohen Lichtbedarf und sollten auf einem möglichst sonnigen Beet wachsen. Auch der Wasserbedarf der ursprünglich tropischen Pflanze ist sehr hoch. Sie sollte während dem Wachstum niemals austrocknen, sonst werden die Früchte bitter. Zucchinis sind Starkzehrer und haben dementsprechend einen hohen Nährstoffbedarf. Sie wachsen am liebsten auf einem nährstoffreichen, humosen Boden. Damit die Zucchini-Pflanzen sich gut entfalten können, sollte ein Pflanzabstand von einem Meter eingehalten werden. 

Zucchini-Pflanze: Eigenschaften

Die Zucchini gehört zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) und stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Aufgrund ihrer tropischen Heimat liebt sie Wärme und Feuchtigkeit. Als Frucht ist sie eine Mischung aus ihren nahen Verwandten Gurke und Kürbis. Zucchini-Pflanzen sind einjährig, meist buschig im Wuchs und mit großen Blättern an langen Stielen versehen. Die Stiele sind behaart und können deshalb an der Haut pieksen, Schutz können hier dickere Gartenhandschuhe bieten. Die großen, gelben Blüten der Zucchini entfalten sich beim Öffnen zu einem leuchtenden Stern. Auf einer Pflanze findet man sowohl männliche, als auch weibliche Blüten, das nennt man einhäusig. Die männlichen Blüten sitzen auf einem langen, dünnen Stängel und werden oft als Blütenbund auf dem Markt angeboten. Die weiblichen hingegen haben einen kurzen, dicken Stiel, an dem sich später die Früchte bilden.

Wann Zucchini pflanzen?

Da sie keine Fröste verträgt, darf die Zucchini erst nach den Eisheiligen Mitte Mai unter freiem Himmel wachsen. Die Pflanzen wachsen einjährig und stellen im frühen Herbst unter sinkenden Temperaturen ihr Wachstum ein. Um trotzdem möglichst lange von deiner Zucchinipflanze ernten zu können, kannst du sie vorab im Haus vorziehen. Nach den Eisheiligen werden die Jungpflanzen dann ins vorbereitete Gemüsebeet gepflanzt. Zucchinis mögen es besonders, wenn zuvor Kompost oder verrotteter Mist in den Boden eingearbeitet wurde. Ab Juni sind meist die ersten Früchte bereit für die Ernte. Kleiner Tipp: Je kleiner du sie erntest, desto zarter schmecken sie!

Zucchini pflanzen: Abstand

Eine einzelne Zucchini-Pflanze kann 1-2 m² groß werden, achte beim Einpflanzen ins Beet also auf genügend Abstand zu anderen Pflanzen. Die großen Blätter werfen viel Schatten und können so das Wachstum von anderen Gemüsepflanzen in der Nähe einschränken. Mit einem Pflanzabstand von einem Meter bist du jedoch auf der sicheren Seite. Zucchini-Pflanzen benötigen zwar viel Platz, je nach Sorte genügen jedoch 1-2 Pflanzen, um den Bedarf einer ganzen Familie zu decken. Bei guter Nährstoff- und Wasserversorgung kann eine gesunde Pflanze bis zu fünf Früchte pro Woche produzieren. Entgegen mancher Empfehlung solltest du Zucchini nicht auf den Kompost pflanzen, sie laugen ihn zu sehr aus. Am Fuß des Komposthaufens kannst du sie jedoch ohne Bedenken pflanzen. Dort nutzen sie die Nährstoffe, die sonst im Boden versickern würden. 

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