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Redaktions-Team

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Die Zucchini lässt sich ganz einfach selbst im Garten anbauen. Als Pflanze ist sie unempfindlich und ertragreich und deshalb super für den Hobbygarten geeignet. Zucchinis haben einen hohen Lichtbedarf und sollten auf einem möglichst sonnigen Beet wachsen. Auch der Wasserbedarf der ursprünglich tropischen Pflanze ist sehr hoch. Sie sollte während dem Wachstum niemals austrocknen, sonst werden die Früchte bitter. Zucchinis sind Starkzehrer und haben dementsprechend einen hohen Nährstoffbedarf. Sie wachsen am liebsten auf einem nährstoffreichen, humosen Boden. Damit die Pflanzen sich gut entfalten können, sollte ein Pflanzabstand von einem Meter eingehalten werden.

In diesem Artikel findest du:

  1. Zucchini vorziehen
  2. Wann Zucchini vorziehen?

Zucchini vorziehen

Die Zucchini gehört zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) und stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Aufgrund ihrer tropischen Heimat liebt sie Wärme und Feuchtigkeit. Da sie keine Fröste verträgt, darf sie erst nach den Eisheiligen Mitte Mai unter freiem Himmel wachsen. Die Pflanzen wachsen einjährig und stellen im frühen Herbst unter sinkenden Temperaturen ihr Wachstum ein. Um trotzdem möglichst lange von deiner Zucchinipflanze ernten zu können, kannst du sie vorab im Haus vorziehen. Wähle dafür einen hellen, mäßig warmen Ort aus, z.B. auf der Fensterbank. Die Pflanzen sollten jedoch nicht direkt über der Heizung stehen, da sie sonst zu schnell austrocknen. Das frühe Vorziehen erlaubt es, auch mit der Ernte besonders früh zu beginnen. Wer will, kann vorgezogene Zucchinipflanzen mit direkt gesäten mischen, so kann besonders lange geerntet werden.

Wann Zucchini vorziehen?

Die Anzucht in Töpfen ist bei Zucchinis sehr simpel, da sie relativ unempfindlich sind und zügig heranwachsen. Es reicht also aus, wenn du ab April die ersten Samen auf der Fensterbank in Töpfe säst. Lege dafür pro Topf einen Samen ca. 3 cm tief in die Erde und feuchte die Erde gut an. Innerhalb von einer Woche sollten sich die ersten grünen Spitzen zeigen. Achte die nächsten Wochen darauf, dass die Pflanzen immer ausreichend Licht haben, damit sie sich nicht unnötig in die Länge strecken. Falls du nicht so viele helle Plätze zur Verfügung hast, können spezielle Pflanzenlampen helfen die kleinen Pflänzchen mit Licht zu versorgen. Nach den Eisheiligen kannst du die Jungpflanzen dann ins vorbereitete Gemüsebeet pflanzen. Zucchinis mögen es besonders, wenn zuvor Kompost oder verrotteter Mist in den Boden eingearbeitet wurde. Achte beim Einpflanzen ins Beet auf genügend Abstand zu anderen Pflanzen, Zucchinis können sehr ausladend werden und ihre Umgebung mit den großen Blätter stark beschatten.

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