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Redaktions-Team

Die Agrarbiolog:innen von alphabeet geben Euch in der Rubrik 'kurz & bündig' schnelle Antworten auf häufige Fragen. Wenn du ausführlichere Artikel lesen willst, stöbere doch mal in unserem Magazin.

Rote Be[e]te ist reif, wenn die Rüben ungefähr die Größe eines Tennisballs erreicht haben und die Blätter fleckig werden. Lässt man die Pflanzen noch länger wachsen, können die Rüben allerdings noch viel größer werden. Die kleinen Rüben schmecken besonders fein und aromatisch. Zum Ernten einfach alle Blätter bündeln und die Rübe daran aus der Erde ziehen. Bei besonders tiefen Sorten kann von unten vorsichtig mit einer Grabgabel nachgeholfen werden. Achte bei der Ernte unbedingt darauf, die Hauptwurzel nicht zu verletzen. Wird sie beschädigt, so tritt der rote Saft aus und die Rübe “verblutet”. Die beschädigten Rüben sollten so schnell wie möglich verwendet werden, sie sind nicht lagerfähig.

In diesem Artikel findest du:

  1. Wann Rote Beete ernten?
  2. Rote Bete oder Rote Beete?

Wann Rote Beete ernten?


Die Erntezeit von Rote Bete erstreckt sich von Juli bis kurz vor den ersten Frösten im Oktober/November. Nach 3-4 Monaten sind die ersten Rüben erntereif, sie können aber auch länger im Boden bleiben. Die Erntezeit hängt davon ab, wann die Roten Rüben ausgesät werden. Frühe Aussaaten ab Mitte April können bereits ab Juli geerntet und frisch verzehrt werden. Für die Lagerung über den Winter säst du Rote Bete am besten im Juni aus und lässt die Pflanzen bis kurz vor dem ersten Frost wachsen. Für eine durchgängige Ernte von Juli bis Oktober kann Rote Bete auch mehrmals, ungefähr alle vier Wochen, neu gesät werden. Wähle für den späten Anbau eine lagerfähige Sorte, z.B. die “Rote Kugel”. Für den Rohverzehr eignet sich beispielsweise die samenfeste Sorte “Jannis” sehr gut.

Da die kleinen Rüben besonders fein schmecken, bietet es sich an, im Laufe des Sommers immer wieder einzelne Pflanzen zu ernten und ein paar bis zu den ersten Frösten wachsen zu lassen. Diese kannst du dann einlagern und über den Winter nach Bedarf verbrauchen. Entferne bei der Ernte die Blätter mit einer leichten Drehbewegung oder schneide sie zwei Zentimeter über der Rübe ab. Sie lassen sich leicht ablösen und das Herz der Rübe bleibt unbeschadet. Wird die Rübe hingegen verletzt, tritt der tiefrote Saft aus und sie "verblutet". Aus den Blättern kannst du ganz einfach ein leckeres Pesto herstellen. Mische dafür die zerkleinerten Blätter mit gerösteten Pinienkernen, Parmesan, Knoblauch, Olivenöl und ein wenig Zitronensaft. Pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken, fertig!

Die Blätter von Roter Bete schmecken mild-nussig und können für Salate oder Pesto verwendet werden.

Rote Bete oder Rote Beete?


Rote Bete oder Rote Beete, wie schreibt man sie denn nun? Ursprünglich stammt der Name aus dem Griechischen von “Beta” ( = Rübe) und wurde dann als Rote Bete oder Rote Rübe eingebürgert.  Allerdings hat sich die ursprünglich falsche Schreibweise mit zwei e sehr weit verbreitet, sodass diese mittlerweile laut Duden ebenfalls akzeptiert ist und verwendet werden kann. 

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