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Ann Sophie

Ann Sophie (21) studiert Agrarwissenschaften an der Uni Hohenheim. Dort baut sie auf ihrem Balkon Gemüse an. Auch sonst verbringt sie ihre Freizeit gerne in der Natur, am liebsten mit Freunden beim Wandern.

Petersilie ist ein beliebtes Küchenkraut. Mit ihren ätherischen Ölen, die für den guten Geschmack sorgen, verfeinert sie viele Speisen. Neben diesen enthält die Petersilie  auch viele Mineralstoffe, wie Calcium und Eisen und einen hohen Anteil an Vitamin A,B und C.

Auf einen Blick:

Petersilie pflanzen oder säen

  • Direktsaat ab Anfang April
  • Pflanztiefe: 1-2 cm
  • Reihenabstand: 25 cm
  • Standort: halbschattig bis sonnig
  • Boden: humos und wasserdurchlässig

Petersilie richtig pflegen

  • genügend Feuchtigkeit
  • keine Staunässe
  • Boden unkrautfrei halten

Petersilie richtig ernten

  • von Außen nach Innen
  • zweijährig bis zur Blüte

Petersilie pflanzen oder säen

Ab Anfang April kannst du die Petersilie direkt ins Freiland säen, um sie dann im Sommer bis Herbst ernten zu können. Drinnen kannst du sie sogar schon ab Januar vorziehen. Die Samen werden 1 bis 2 Zentimeter tief und mit ca. 25 cm Reihenabstand gesät. Petersilie zu säen erfordert allerdings etwas Geduld, da sie sehr unregelmäßig und lange zum keimen braucht. Bis die Samen auflaufen, muss die Fläche gut mit Wasser versorgt und regelmäßig von Unkräutern befreit werden. Du kannst die Petersilie aber auch in vielen Märkten schon im Topf kaufen. Zuhause solltest du sie dann nur schnellstmöglich umpflanzen, da die Pflanzen meist schon stark verwurzelt sind. Teile sie dafür vorsichtig ein-, zweimal und setze sie dann in einen größeren Topf oder an einen geeigneten Platz im Garten. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein, der Boden humos.

Tipp: Arbeite vor der Saat oder dem Auspflanzen etwas Kompost in den Boden ein, damit deine Petersilie einen guten Start hat.

Egal ob im Beet oder im Topf, Petersilie macht sich überall gut. Bild von photosforyou auf Pixabay 

Petersilie richtig pflegen

Das Kraut ist eigentlich recht anspruchslos, was seine Pflege betrifft. Sie benötigt viel Feuchtigkeit zum Wachsen, nur solltest du dabei Staunässe vermeiden. Um zu testen wie viel du gießen musst, mach am besten die Fingerprobe. Drücke dafür den Daumen in die Erde, diese sollte sich weder sumpfig noch sehr trocken anfühlen. Am Anfang nach der Aussaat ist sie auch noch etwas pflegebedürftiger. Die Samen mögen für ihre Keimung einen warmen und feuchten Boden. Um über den gesamten Sommer ernten zu können, lockere den Boden immer wieder etwas auf und halte ihn unkrautfrei. Dünger braucht das Kraut keinen mehr. Auch die richtige Nachbarschaft (erfahre hier mehr über Mischkulturen) und die Fruchtfolge spielen für einen erfolgreichen Anbau eine Rolle. Die Petersilie sollte nicht nach anderen Doldenblütlern auf die gleiche Fläche gesät werden. Als Nachbarn sollte man darauf achten keine Kulturen zu knapp daneben zu setzen, die viel Platz benötigen.

Petersilie richtig ernten

Wenn deine Petersilie-Pflänzchen kräftig genug sind, kannst du mit der Ernte beginnen. Dabei solltest du nur die äußeren Blätter abschneiden, denn die Petersilie wächst als Rosette. Aus dem Herz in der Mitte treiben also immer weiter neue Blätter aus. Da sie zweijährig ist, kannst du sie über den Winter stehen lassen und bis zur Blüte im nächsten Jahr weiterhin von ihr ernten.

Krause oder glatte Petersilie?

Man unterscheidet bei der Blattpetersilie zwischen glatten und krausen Blättern. Die glattblättrigen Sorten haben meist größere Blätter und sind intensiver im Geschmack, als ihre krausen Vertreter. Sie eignen sich daher sehr gut als Gewürz, fein gehackt im Essen. Die krausblättrigen Sorten sind hingegen etwas milder. Dafür halten sie länger frisch und passen super als Deko auf dem Teller. Die krause Petersilie kann auch im Beet teils etwas besser mit Trockenheit umgehen, als die glatte Petersilie.

Du möchtest noch mehr über die Petersilie erfahren? Hier findest du kurz zusammengefasst alles übers Petersilie überwintern und vermehren.

Bei Fragen und Anmerkungen schreibe uns gerne an magazin@alphabeet.org.

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Bild von AllNikArt auf Pixabay 

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