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Nützlinge - tierische Helfer im Garten

19.08.2020 . Lesezeit: 15 Minuten

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Annabell

Annabell (22) studiert Agrarbiologie an der Uni Hohenheim. Auch privat gärtnert sie gerne, verbringt viel Zeit in der Natur und liebt es kreativ zu sein.

In der Natur gibt es keine "Schädlinge", denn jedes noch so kleine Tierchen erfüllt seinen Zweck und ist Teil des Nahrungsnetzwerks. Normalerweise werden Blattläuse & Co. durch ihre natürlichen Fressfeinde (= "Nützlinge") in Schach gehalten. Erst wenn ein funktionierendes Ökosystem aus dem Gleichgewicht gerät, kann es zur Überpopulation einer bestimmten Art kommen. Dies geschieht beispielsweise durch den Einsatz von Insektiziden und Pestiziden, die nämlich nicht nur den "Schädlingen", sondern auch deren Fressfeinden schaden. Fehlen diese als regulatorische Einheit, können sich Schädlinge massenweise vermehren und über unsere Ernten hermachen. Nützlinge können also dabei helfen, ein gesundes Gleichgewicht im Garten aufrechtzuerhalten und unsere Kulturpflanzen zu schützen.

Auf einen Blick:

Damit sich Nützlinge im Garten wohlfühlen, benötigen sie nur vier Dinge:

  • Ein vielfältiges Nahrungsangebot
  • Nistmöglichkeiten
  • Deckung vor Feinden
  • Schutz vor der kalten Jahreszeit

Wie fördere ich die nützlichen Gartenhelfer?

  • Kein Einsatz von giftigen Pflanzenschutzmitteln
  • Diverse einheimische Pflanzen (Bäume, Hecken, Sträucher und Blühpflanzen)
  • Vielfältige Kleinstrukturen ( z.B. Ein Haufen aus Totholz, locker aufgeschichtete Steine, liegengelassenes Laub)

Viele kleine Strukturen und Verstecke im Garten schaffen Lebensräume für Nützlinge.

Wenn man als Gärtner/In erfolgreich mit Nützlingen zusammenarbeiten will, muss man seine kleinen Helfer natürlich erstmal erkennen. Viele von ihnen ähneln nämlich ihren schädlichen Verwandten und können deshalb leicht verwechselt werden. Auch eine gewisse Toleranz gegenüber Schädlingen ist notwendig, denn Schädlinge sind als Nahrungsquelle für Nützlinge unentbehrlich. Nützlinge würden niemals ihre Nahrungsquelle vollständig beseitigen und wir sollten das auch nicht tun.

Generell gilt: Erst beobachten & informieren, dann handeln!

Welche Nützlinge gibt es, gegen welche Schädlinge helfen sie?

Insekten

Marienkäfer

Meist rot, können jedoch auch gelb oder andersfarbig sein. Heimisch ist der Siebenpunkt-Marienkäfer, die Punkte können aber in Zahl und Größe variieren. Ein ausgewachsener Käfer frisst 100-150 Blattläuse täglich. Die Larve kann bis zur Verpuppung 400-800 Blattläuse vertilgen. Nach der Winterruhe sind Marienkäfer besonders hungrig und räumen im Garten ordentlich auf. Wenn im Frühjahr also die ersten Blattläuse erscheinen, erstmal geduldig sein und beobachten, ob die Marienkäfer im Garten aktiv werden. Die Larven schlüpfen aus gelben, senkrecht aufgestellten Eiern. Sie sind dunkel-grau-blau gefärbt und haben orange-gelbe Flecken.

Florfliege

Filigrane Insekten mit durchsichtig grün-blau geäderten Flügeln und goldenen Augen. Ausgewachsene Florfliegen ernähren sich hauptsächlich von Honigtau und Wasser, bei großem Hunger jedoch auch von Blattläusen und kleinen Insekten. Die bräunlichen Larven packen mit ihren zangenförmigen Kiefern Blattläuse, Spinnmilben, Schild- und Blutläuse. Im Winter suchen die erwachsenen Florfliegen geschützte Winkel in kühlen Schuppen, um sie nicht zu stören kann das große Aufräumen ins Frühjahr verschoben werden, wenn die elfenartigen Insekten wieder ins Freie schweben.

Florfliege, Foto: Mathias Krumbholz / CC BY-SA

Schwebfliege

Sie sind schwarz-gelb gemustert und leicht an ihrem schnellen, geräuschlosen Flug zu erkennen. Sie können so schnell mit ihren Flügeln schlagen, dass sie regelrecht in der Luft stehen bleiben. Charakteristisch sind auch ihre blitzschnellen Zickzackbewegungen. Die weiß-gelblichen Larven sehen wie Maden aus und ernähren sich von Blattläusen. Schwebfliegen legen im Frühjahr daher gerne ihre Eier in Blattlauskolonien ab. Ausgewachsene Schwebfliegen ernähren sich von Blütenstaub und Honig, sie spielen eine wichtige Rolle als Bestäuber.

Tipp: Doldenblütler (z.B. Dill, Kerbel, Wilde Möhre) locken Schwebfliegen an.

Ohrwürmer

Diese kleinen Krabbeltiere haben zu Unrecht den schlechten Ruf sich in menschlichen Gehörgängen einzunisten. Ihre Kneifwerkzeuge verwenden sie höchstens dazu Räuber abzuschrecken und so ihren Nachwuchs zu verteidigen. Im Garten können sie sogar ziemlich hilfreich sein, denn die nächtlichen Räuber vertilgen Läuse und andere Insekten. Besonders beim Schutz von Obstbäumen werden sie gerne eingesetzt.

Tipp: Mithilfe von Blumentöpfen, die mit Holzwolle oder Stroh vollgestopft werden, kann ihnen ganz einfach ein Unterschlupf geboten werden. Diese werden dann so in die Bäume gehängt, dass sie weiterhin Kontakt zu Ästen oder Astgabeln haben, so können die Ohrwürmer leichter ein- und aussteigen. In den kleinen Höhlen können sie sich dann tagsüber verstecken und nachts direkt an Ort und Stelle auf die Jagd gehen.

Ohrwurm, Foto: Vengolis / CC BY-SA

Schlupfwespe

Diese Insekten sind deutlich kleiner und haben einen schmaleren Laib als ihre stechenden Verwandten. Es gibt viele verschiedene Arten, für den Menschen sind sie jedoch alle völlig harmlos. Schlupfwespen sind an der charakteristischen Wespentaille und an dem langen Legestachel am Hinterleib erkennbar. Diesen verwenden sie beispielsweise dazu Läuse "anzubohren", um dann ihre Eier hinein zu legen. Die Larven fressen ihren Wirt von Innen auf und überwintern dann verpuppt in der hohlen Laus. Manche Arten sind auf die Gespinstmotte, die Raupen der Kohlweißlinge oder die Puppen der Zwiebelfliege spezialisiert.

Im Garten auf die Blattlausmumien achten, in denen die Wespen überwintern und diese erhalten. Dazu einfach befallene Pflanzen genau betrachten, hohle Läuse sind bei einem genaueren Blick gut von lebendigen zu unterscheiden. Die betreffenden Pflanzen am besten ungestört stehen lassen. Baumschnitt und Krautwuchs unter Sträuchern bieten außerdem wertvollen Unterschlupf. Doldenblütler sorgen für ausreichend Nahrung.

Schlupfwespe, Foto: Charles J Sharp / CC BY-SA

Raubwanzen

Wanzen in freier Wildbahn haben nichts mit den gefürchteten Bettwanzen zu tun. Es gibt viele verschiedene Raubwanzen, die sich von Schädlingen ernähren. Sie haben einen flachen Körperbau, ledrige, manchmal bunte Flügeldecken und rüsselförmige Saug- und Stechorgane. Zu den wichtigsten Nützlingen gehören die Blumen- und Weichwanzen. Sie verspeisen Spinnmilben, Blattläuse und kleinere Raupen.

Laufkäfer

Es gibt unzählige Arten, u. A. den Goldlaufkäfer und den Puppenräuber. Sie sind an ihren metallischen, grün-goldenen und bronzefarbenen Flügeln und ihren langen, kräftigen Beinen erkennbar. Laufkäfer und ihre Larven gehören zu den großen Räubern und machen sich bei Nacht über Schnecken(eier), Kartoffelkäfer(larven), Drahtwürmer, Puppen, Raupen, Läuse und Milben her. Feuchte Plätze unter Laub, Holz oder Steinen dienen ihnen als Unterschlupf.

Goldlaufkäfer, Foto: Arjan van Leest / CC BY-SA

Spinnentiere

Raubmilben

Raubmilben sind Spinnentiere, werden nur etwa 0,5mm groß und sitzen an der Unterseite von Blättern. Sie erinnern an ihre schädlichen Verwandten, die Spinnmilben. Im Gegensatz zu diesen produzieren sie jedoch kein Gespinst, so kann man sie leicht unterscheiden. Die Raubmilbe Phytoseiulus persimilis wird für die biologische Schädlingsabwehr extra gezüchtet, um die rote Spinne (= Obstbaumspinnmilbe) unter Kontrolle zu bekommen.

Spinnen

Im Reich der Spinnen gibt es eine riesige Vielfalt: Kreuzspinnen, Springspinnen, Wolfsspinnen - die Liste ist lang. Manche bauen Netze, andere leben auf dem Boden und auch durch ihre Größe und Gestalt unterscheiden sie sich stark. Die acht Beine haben sie jedoch alle gemeinsam. Bei vielen sind sie wegen ihrer Erscheinung eher unbeliebt, im Garten sind sie jedoch immer gerne gesehen. Spinnen gehören nämlich zu den erfolgreichsten Schädlingsjägern! Sie fangen Fliegen, Falter, Käfer, Raupen, Wanzen und Läuse. Bodendecken, Wildkräuter und Natursteinmauern bieten ihnen Lebenraum.

Spinnen sind besonders fleißige Schädlingsjäger, Foto: Brocken Inaglory / CC BY-SA

Säugetiere

Fledermäuse

Die Insektenfresser besitzen eine Flughaut, die zwischen Rumpf und Gliedmaßen gespannt ist. Sie sind nachtaktiv und können sich durch Ultraschall ausgezeichnet in der Dunkelheit orientieren. Die kalte Jahreszeit verbringen sie im Winterschlaf kopfüber von der Decke hängend. Als Nützlinge fressen sie nachtaktive Falter wie Obstbaumwickler, Eulenschmetterlinge, Spanner und Schnaken. Der effektivste Weg Fledermäuse zu schützen ist, ihnen Schlupfwinkel in offenen Dachböden oder Baumhöhlen zu erhalten und sie dann in Ruhe zu lassen.

Igel

Die stacheligen Vierbeiner gehören zu den sympathischeren unter den Nützlingen. Der Nachwuchs kommt i.d.R. im Frühjahr zur Welt. Die Igelfamilie bleibt dann bis zum Herbst zusammen und geht in der Dämmerung gemeinsam auf die Jagd. Den Winter verbringen Igel eingerollt in einem ungestörten Nest. Ihr Stoffwechsel ist dabei auf ein Minimum reduziert, ein Atemzug erfolgt nur noch zwei bis dreimal pro Minute. Sie ernähren sich von Schnecken, Engerlingen, Würmern, Raupen, Mäusen und sogar Schlangen. Erdbeeren und Äpfeln gegenüber sind die jedoch auch nicht abgeneigt. Um sie zu schützen kann ganz einfach eine ungestörte Ecke unter Sträuchern gelassen werden, wo Laub und Strauchschnitt liegen bleiben. Dort können sich die Igel ein Nest bauen und den kalten Winter überdauern.

Igel, Foto: Michael Gäbler / Wikimedia Commons

Maulwürfe

Haben ein samtig schwarz-graues Fell und können einschließlich Schwanz bis zu 17cm lang werden. Charakteristisch sind ihre schaufelartigen Grabepfoten, die lange Rüsselschnauze, sowie die kleinen, knopfartigen Augen. Durch ihre Wühlaktivitäten sind sie bei so manchem Gärtner unbeliebt, jedoch können sie dem Gärtner auch nützen. Die fleißigen Insektenjäger fressen Maulwurfsgrillen, Larven, Puppen, Engerlinge, Nacktschnecken und machen sich sogar über die Nester von Wühlmäusen her. Sie müssen täglich so viel Nahrung zu sich nehmen wie sie selber wiegen! Wenn einmal ein Beet durch Maulwurfshügel verunziert wird, kann die Erde hervorragend für Blumentöpfe verwendet werden, denn sie ist locker und „schädlingsfrei“. Der Rest wird einfach wieder glatt geharkt.

Spitzmäuse

Sind leicht an ihrer spitzen Schnauze, dem kurzen Schwanz und einem unangenehmen Moschusgeruch erkennbar. Ihr Rücken ist grau-braun gefärbt, der Bauch jedoch heller. Sie fressen keine Pflanzen und richten auch sonst keinerlei Nageschäden an. Schnecken, Insekten, Maulwurfsgrillen und Larven stehen ganz oben auf ihrem Speiseplan. Jede Nacht müssen sie ihr eigenes Körpergewicht vertilgen, als Nützlinge sind sie deshalb sehr aktiv. Einen Unterschlupf richten sie sich gerne unter Steinen, Laubhaufen, im Gebüsch oder in einem hohlen Baumstumpf ein. Sorge im Garten für solche ungestörten Plätze, damit sich die Mäuse vor Katzen und anderen Feinden schützen können.

Spitzmaus, Foto: Mnolf / CC BY-SA

Vögel

Besonders bei der Aufzucht des Nachwuchses werden viele Raupen, Maden, Larven und Blattläuse benötigt. Heimische Hecken und Sträucher bieten Vögeln Schlaf- und Nistmöglichkeiten. Zusätzlich können Nistkästen für Vögel selbst gebaut werden. Dabei solle darauf geachtet werden nur unbehandeltes Holz zu verwenden und die Innenseiten des Kastens säge rau zu belassen, so haben es die Jungvögel später leichter die Höhle zu verlassen. Außerdem sollten die Kästen nicht mit künstlichen Farben angestrichen, sondern nur mit natürlichen Mitteln wetterfest lasiert werden. Denke bitte auch daran, eine Öffnungsmöglichkeit zu belassen, die Nistkästen sollten nämlich im Herbst gereinigt werden, damit sich keine Krankheiten einnisten können. Das Einflugloch sollte weder zur Wetterseite (Westen) zeigen, noch sollte der Kasten zu lange der prallen Sonne ausgesetzt sein (Süden). Eine Ausrichtung nach Osten oder Südosten ist deshalb ideal. Bei der Platzierung sollte ein möglichst ruhiger und katzensicherer Ort gewählt werden. In harten Wintern sollte eine Futterstelle im Garten eingerichtet werden.

Rotkehlchen, Foto: Francis C. Franklin / CC-BY-SA-3.0

Kriechtiere

Blindschleichen

Sind keine Schlangen, sondern gehören zu den Echsen. Ihr schlagenförmiger Körper ist auf dem Rücken graubraun bis kupferfarben und schwarz gestreift, der Bauch ist dunkler. Sie lieben feuchte Wiesen und Gartenecken wo sie sich von Würmern, Insekten und Nacktschnecken ernähren. Zum Schutz können ungestörte Ecken am Kompost und unter moderndem Holz gelassen werden. Außerdem sollten sie vor neugierigen Haustieren bewahrt werden.

Amphibien

Erdkröten, Gras-, Teichfrösche

Erdkröten sind braun gefärbt und mit Warzen bedeckt, die Augen sind groß und goldfarben. Grasfrösche haben einen dunkelbraun-gefleckten Rücken, der Bauch erscheint heller. Der Teichfrosch ist grünlich gefärbt, charakteristisch sind die Schallblasen, die er zum Quaken wie Ballons aufbläst. Kröten und Frösche benötigen eine Wasserstelle. Mithilfe von Teichen und Feuchtbiotopen können geeignete Bedingungen für sie geschaffen werden. Eine dichte, feuchte Uferbepflanzung dient ihnen als optimaler Schutz. Zu ihren Leibspeisen zählen Nacktschnecken, Würmer, Asseln und andere Insekten.

Erdkröte, Foto: By Korall / CC BY-SA 3.0

Wie locke ich Nützlinge an?

Ein Reichtum unterschiedlicher Pflanzen und Strukturen schaffen wertvolle Lebensräume für eine Vielzahl von Insekten, Vögeln und Säugetieren. Diesen Strukturreichtum im Garten zu schaffen könnte nicht leichter sein. Viele Dinge, die die meisten Menschen normalerweise entsorgen würden, können für die heimische Tierwelt noch nützlich sein:

  • Ein Haufen aus Totholz
  • locker aufgeschichtete Steine
  • Schnittgut
  • liegengelassenes Laub (oder zu Haufen aufgeschichtetes)

Auch unterschiedliche Bäumen, Hecken, Sträuchern und Blühpflanzen bieten neue Nischen und Nahrungsquellen für die nützlichen Gartenbewohner.

Wer gerne handwerklich aktiv ist, kann zusätzlich künstliche Nisthilfen bauen. Eine klassische Nisthilfe für Wildbienen sind z.B. angebohrte Hartholzscheiben aus Eiche oder Buche (kein Nadelholz!). Die Bohrlöcher sollten einen Durchmesser von 2-8 mm haben. Auch Schilfhalme oder verholzte Stängel von Stauden und Sträuchern bieten eine willkommene Kinderstube für Wildbienen. Die Stängel können einfach zu einem Bündel zusammengeschnürt oder in eine Blechdose gefüllt werden. Die Nisthilfen dann einfach mit der Öffnung nach vorne an einer sonnigen, regengeschützten Wand anbringen - fertig! Schon bald werden sich die kleinen Bestäuber im neuen Heim einnisten.

Insektenhotel, Foto: Mika Baumeister / Unsplash

Ich hoffe ich konnte in diesem Artikel verdeutlichen, wie wichtig die unterschiedlichsten Nützlinge für das ökologische Gleichgewicht im Garten sind. Mit etwas Geduld kann so auf giftige Pflanzenschutzmittel verzichtet werden, denn wie Goethe schon erkannte: „In der Natur ist ein ewiges Auf und Ab von Nützlingen und Schädlingen. Lasst sie nur alle, dann frisst das eine das andere auf“.

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