Hinter diesem Artikel

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Eric

Eric ist 23 Jahre alt und studiert seit 2015 Agrarwissenschaften an der Universität Hohenheim. Zusammen mit einem Freund bewirtschaftet er seit 2017 einen Schrebergarten in Stuttgart.

Die Kunst des Gärtnerns ist schon sehr alt. Seit Jahrtausenden, wurde sie kontinuierlich weiter entwickelt und hat sich immer wieder an die Herausforderungen neuer Orte und Pflanzenarten angepasst. Die Menge an vorhandenem Wissen und Weisheiten ist schier unendlich. Viele Anfänger tun sich da schwer, den Überblick für das Wesentliche zu behalten und werfen deshalb schnell das Handtuch. Doch das muss nicht sein! In diesem Artikel möchte ich dir fünf grundlegende Tipps an die Hand geben, damit bereits dein erstes Gartenjahr ein voller Erfolg wird.

Tipp 1: Was möchtest du und was bist du bereit dafür zu geben?

Zuerst solltest du dir zwei Fragen stellen:

Was erwartest du von deinem Garten?

Soll dein Garten ein Zeitvertreib für Zwischendurch sein, bei dem es weniger um die Ernte und viel mehr um Spaß und Abwechslung geht? Möchtest du dir einen Ort schaffen, an dem du dich vom Alltagsstress erholen kannst? Oder möchtest du deinen eigenen Selbstversorgergarten betreiben? Diese Frage ist sehr wichtig, denn sie steht in direktem Zusammenhang mit der nächsten.

Was bist du bereit dafür zu geben?

Ein Garten kann ein zeitintensives und mühsames Hobby sein. Und Zeit und Energie kann nicht jeder gleichermaßen aufbringen. Deswegen solltest du dir von Anfang an bewusst machen, wie viel Zeit du in deinen Garten stecken willst und kannst. Das entscheidet im späteren Verlauf darüber, ob eine Aufgabe für dich bewältigbar ist oder nicht.

Kinder mit Spaß am Gärtnern
Gärtnern soll erholsam sein. Überfordere dich nicht, sondern setze dir für dich realistische Ziele. Dann bleibt der Spaß am Gärtnern garantiert.

Tipp 2: Einen guten Plan haben

Planung ist die halbe Miete. Deswegen benötigt auch jeder erfolgreiche Garten einen guten Plan. Einerseits hilft dir ein Plan dabei, den Überblick darüber zu bewahren, welche Pflanzen wo am besten wachsen können. Zudem kannst du die verschiedenen Pflanzenarten so in deinen Beeten verteilen, dass jede mit ihren jeweiligen Nachbarn zu frieden ist. Denn manche Pflanzen können sich in ihrem Wachstum behindern, während andere sogar unterstützend wirken können. Das ganze nennt sich Mischkultur. Andererseits sollte der zeitliche Ablauf in deinem Garten strukturiert werden. In einem Gartenjahr fallen viele verschiedene Aufgaben an, von denen gerne mal einige vergessen werden. Deswegen lohnt es sich, von vorne herein einen Zeitplan zu erstellen. So weißt du immer, wo du gerade stehst und welche Aufgaben noch auf dich zu kommen.

Jetzt denkst du dir vielleicht: Nachbarschaften bei Pflanzen? Standortbedürfnisse? Woher soll ich das alles wissen? Ich bin doch ein Anfänger! Stimmt. Du kannst das alles gar nicht wissen. Deswegen hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du studierst einige Gartenbücher und Websites und eignest dir das Wissen selbst an. Oder du machst es dir einfach und benutzt alphabeet. Alphabeet nimmt dir nämlich sämtliche Gedanken bezüglich Standort, Bedürfnisse, Zeitplanung und Co. ab. Du musst nur deine favorisierten Pflanzen eingeben und ein paar Fragen zu deinen Beeten beantworten. Und schon kann es losgehen. Ganz einfach über dein Smartphone oder PC.

Alphabeet App auf Smartphone
Alphabeet ist das perfekte Tool für alle, die gerade mit dem Gärtnern anfangen oder für diejenigen, die mehr darüber lernen wollen.

Tipp: Hier erhältst du weitere Tipps zum Thema "Erstes Beet anlegen".

Tipp 3: Die Wasserversorgung

Das Prinzip ist einfach: Alles Leben braucht Wasser; so auch jede Pflanze. Deswegen ist es wichtig, dass du in deinem Garten bzw. an deinen Beeten immer eine sichere Wasserversorgung hast. Mache dir im Vorhinein bewusst, woher das Wasser für deine grünen Freunde kommt. Hast du einen Wasseranschluss, dann ist alles wunderbar. Hast du eine Regentonne oder eine Zisterne, dann solltest du darauf achten, dass sie immer gut gefüllt ist. Gerade an heißen Sommertagen wird der Wasserbedarf eines Beetes oft massiv unterschätzt. Und wenn du deine Pflanzen dann nicht richtig wässern kannst, dann bedeutet das ihr frühzeitiges Ende. Sichere deswegen von Anfang an die Wasserversorgung für dein Beet und kontrolliere sie regelmäßig.

Noch ein Tipp: Auch beim Gießen kann man einiges beachten. Hier erfährst du, wie man richtig Gießt.

Tipp 4: Das richtige Handwerkszeug

Jeder Gärtner braucht Werkzeug, um die Arbeiten in seinem Garten ordentlich durchführen zu können. Dabei musst du am Anfang keine Unsummen für neues und teures Werkzeug ausgeben. Ältere Gartengeräte tun es ebenso. Auch benötigst du zu Beginn nicht alle Helferlein, die der Markt für Gartenwerkzeuge so anbietet. Eine gewissen Grundbedarf solltest du dir aber schon zulegen. Dazu gehören:

  • Eine Schaufel zum Umgraben von Beeten
  • Ein Spaten zum Abstechen von neuen Beeten
  • Eine Pflanzkelle zum Einpflanzen von Jungpflanzen
  • Einen Rechen zum Einsammel von Laub und Grünschnitt
  • Eine Hacke zum Lockern deines Bodens
  • Und eine Gartenschere, wenn mal etwas gekürzt werden muss

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Gartengeräte im Gras liegend
Gutes Werkzeug hat seinen Preis. Pflege deine vorhandenen Gartengeräte und warte sie regelmäßig, dann bleiben sie dir lange erhalten.

Und noch ein Tipp: Pflege deine Gartenwerkzeuge regelmäßig und behandle sie gut. Dadurch sparst du bares Geld und kannst dich länger an Ihnen erfreuen.

Tipp 5: Lass dich nicht entmutigen!

Zu letzt der wohl wichtigste Tipp von allen: Bleib dran und mach es dir zu Beginn selber nicht zu schwer. Übung macht nun mal den Meister. Um nicht zu schnell die Lust am Gärtnern zu verlieren, solltest du dir erstmal einfache Ziele setzen. Scheue dich nicht, am Anfang nur ein kleines Beet abzustecken und dieses nach und nach zu vergrößern. Wähle für deine ersten Beete am besten einfache Pflanzen aus. Dadurch ist es viel wahrscheinlicher, dass du schnell die ersten Erfolgserlebnisse einfährst und dich voller Motivation an größere Projekte heranwagst.


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