Kichererbse

Cicer arietinum

Sorten:

Kabuli

Beschreibung:

Die Kichererbse ist eine Nutzpflanzenart aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Die einjährige Pflanze erreicht Wuchshöhen von bis zu 1 m. An ihr wachsen die etwa 3 cm großen Hülsen. In ihnen: 2 Samen, die wir als Kichererbsen kennen. Die Kichererbse ist sehr genügsam. Obwohl sie eher in subtropischen Gebieten angebaut wird, ist es möglich sie auch in unseren Breiten anzubauen. Ebenso wie andere Leguminosen ist sie eine gute Gründüngung, da sie Stickstoff im Boden anreichert.

Herkunft: Vor mindestens 8.000 Jahren beginnt der Anbau in Kleinasien. Von dort gelangt sie in den Mittelmeerraum und nach Indien.

Kichererbse

Aussaat:

J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D

Anzucht / Aussaat

Ernte

Bedingungen:

Lichtbedarf
hoch
Nährstoffbedarf
niedrig
Wasserbedarf
trocken
Ausbreitung
mittel
Pflanzabstand
20 cm
Reihenabstand
30 cm
Saattiefe
3 cm

Anbautipps:

Im mitteleuropäischen Klima dauert es durchschnittlich 90 bis 100 Tage bis zur Ernte. Daher gilt: Je früher, desto besser! Mit einer Anzucht beginnst du Mitte/Ende April. Eine Direktsaat ins Freie ist ab Mitte Mai, nach dem letzten Nachtfrost möglich. Die Kichererbse mag leichten und lockeren Boden. Lockere den Boden vor der Aussaat oder dem Auspflanzen der Setzlinge. Um unerwünschten Kräutern vorzubeugen hilft eine Mulch- Schicht. Schafft es doch das ein oder andere Kraut, solltest du jäten. Etwa 8 bis 12 Wochen nach der Aussaat sind die Pflanzen erntebereit. Das erkennst du an der gelben Färbung der Hülsen. Nehme die ganze Pflanze aus dem Boden und hänge sie verkehrtherum auf. So können die Samen nachreifen und trocknen. Wie leicht die Samen aus der Hülse fallen ist sortenabhängig. Diese getrockneten Kichererbsen sind dann 4 bis 5 Jahre lagerfähig.

Krankheiten:

Schädlinge:

Erbsenblattlaus
Olivbrauner Erbsenwickler
Blattrandkäfer

Schlechte Nachbarn:

Linsen

Hat gerade Saison