Kamelie

Sorten:

Flame,

Beschreibung:

Wuchs Die Japanische Kamelie ist dicht verzweigt und wächst aufrecht. In ihrer Heimat können die kleinbaumartigen Gehölze bis zu 15 Meter hoch werden. Bei uns gehören sie mit drei bis vier Metern zu den mittelhohen Sträuchern. Blätter Die dunkelgrünen, ovalen Blätter von Camellia japonica sind hübsch gelackt. Blüten Die Blüten der Japanischen Kamelie bieten je nach Standort zwischen November und Mai ein prachtvolles Schauspiel. Die enorme Sortenvielfalt reicht von Schneeweiß über Cremefarben und Rosatöne bis hin zum legendären Kamelienrot. Auch die Form hat so viel zu bieten, dass man die Blüten in verschiedene Typen unterteilt hat: Sie sind einfach, päonienförmig, halbgefüllt, anemonenförmig, gefüllt oder rosenförmig. Die Blüten können einfarbig oder gestreift sein. Bereits im Juni entwickeln sich die Knospen für die kommende Blühperiode im nächsten Jahr. Standort Suchen Sie für die Kübelpflanze einen möglichst halbschattigen Platz im Freien. Ganz schattig ist schlecht, weil die Kamelie die sommerliche Sonne zur Bildung ihrer Blüten braucht. Direkte Sonne verträgt sie aber auch nicht. Schützen Sie die Pflanze vor allem vor der prallen Mittagssonne. Ideal ist ein geschützter, absonniger Platz auf Terrasse oder Balkon. Es gibt nur wenige wintermilde Regionen, wo man die Japanische Kamelie wie in mediterranen Gegenden auspflanzen kann. Und selbst hier muss das Kleinklima stimmen. Substrat Camellia japonica braucht ein lockeres, durchlässiges und leicht saures Substrat. Sie können die Erde selbst mischen: Nehmen Sie dazu je sechs Teile Weißtorf und je einen Teil Grünkompost, Laub und Rindenkompost und heben Sie je einen Teil Blähton-Kügelchen und Sand zur Durchlüftung unter. Ganz sicher gelingt die Kultur in Rhododendronerde. Sie ist humusreich, kalkfrei und besitzt einen niedrigen pH-Wert, so wie ihn Kamelien lieben. Gießen Japanische Kamelien mögen aber nicht nur einen leicht sauren Boden, sie wollen auch mit weichem, kalkfreiem Wasser gegossen werden. Am besten verwenden Sie deshalb Regenwasser. Kalkhaltiges Leitungswasser sollten Sie entmineralisieren. Halten Sie das Substrat bei der Kamelien-Pflege mäßig feucht und vermeiden sie Staunässe. Vor allem in Hitzeperioden sollten Sie darauf achten, dass die Erde im Kübel nie ganz austrocknet. Sind Kamelien ballentrocken, werfen sie die Knospen ab. Düngen Was die Düngung betrifft, sollte man wissen, dass Camellia japonica ein Schwachzehrer ist. Es reicht, wenn Sie ihr die Hälfte der angegebenen Düngeempfehlung geben. Geeignet sind mineralische Langzeitdünger für Rhododendren, sobald sich der neue Austrieb zeigt und ein weiteres Mal Anfang Mai. Sind Ihnen Flüssigdünger lieber, greifen Sie zu einem Grünpflanzendünger. Man verabreicht ihn mit dem Gießwasser alle zwei bis drei Wochen vom Blütenaustrieb bis Ende Juni. Umtopfen Kamelien wird der Kübel meist nach drei bis fünf Jahren zu klein. Je jünger sie sind, desto häufiger muss man sie umtopfen. Wenn Sie Camellia japonica umtopfen möchten, sind die Wochen zwischen Mai und Juli der beste Zeitpunkt. Wählen Sie den neuen Topf nicht zu groß. Tauchen Sie den Wurzelballen vor dem Eintopfen solange unter Wasser, bis keine Blasen mehr aufsteigen. Dann setzen Sie die Kübelpflanze ein, aber nicht zu tief. Schneiden Camellia japonica ist schnittverträglich. Gerade bei jüngeren Pflanzen greift man schon mal zur Schere, damit sie sich gut verzweigen und dichtbuschig wachsen. Ältere Kamelien brauchen im Normalfall keinen Schnitt mehr. Wollen Sie Ihre Japanische Kamelie schneiden, ist das Frühjahr vor Beginn des neuen Austriebs die geeignete Zeit. Sonstige Pflege Ist die Luftfeuchtigkeit niedrig, zum Beispiel im beheizten Winterquartier, sollten Sie die Blätter gelegentlich mit Regenwasser besprühen. Auch in heißen Sommern auf der Terrasse ist dies ratsam. Überwinterung Lassen Sie die Japanische Kamelie so lange wie möglich draußen. Erst wenn sich der Umzug ins Winterquartier nicht mehr hinauszögern lässt, räumt man die Kübelpflanze ein. Das ist bei den meisten Sorten von Camellia japonica ab minus drei bis minus fünf Grad Celsius der Fall. Überwintern Sie Kamelien bei Temperaturen zwischen 10 und maximal 15 Grad Celsius. Ein kühler Wintergarten, Kleingewächshaus oder ungeheizter Treppenaufgang bieten sich an. Der Standort sollte möglichst hell und luftfeucht sein. Unter Glas muss man auf eine gute Lüftung und bei Sonnenschein auf eine Schattierung achten.

Herkunft:

Kamelie

Aussaat:

J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D

Anzucht / Aussaat

Ernte

Bedingungen:

Lichtbedarf
mittel
Nährstoffbedarf
niedrig
Wasserbedarf
feucht
Ausbreitung
Pflanzabstand
- cm
Reihenabstand
Keine Reihen
Saattiefe
- cm

Anbautipps:

Krankheiten:

Schädlinge:

Gute Nachbarn:

Schlechte Nachbarn:

Hat gerade Saison