Steckrübe: Grünköpfige gelbe Wilhelmsburger

Brassica napus subsp. napobrassica

Beschreibung:

Grünköpfige gelbe Wilhelmsburger' ist eine gelbe, zartfleischige Speiserübe mit einem süßlich-würzigem Geschmack. Darüber hinaus besitzt sie auch einen ausgezeichneten Futterwert. Steckrüben können gedünstet, gekocht, in Currys mit Knoblauch und Linsen serviert oder in Streifen frittiert werden. Aber Vorsicht: Fruchtwechsel betreiben, wegen Gefahr der Kohlhernie.

Herkunft: Der tatsächliche Ursprung ist ungeklärt. Vermutlich Nord- oder Mitteleuropa.

Steckrübe: Grünköpfige gelbe Wilhelmsburger

Aussaat:

J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D

Anzucht / Aussaat

Ernte

Bedingungen:

Lichtbedarf
mittel
Nährstoffbedarf
hoch
Wasserbedarf
feucht
Ausbreitung
niedrig
Pflanzabstand
40 cm
Reihenabstand
40 cm
Saattiefe
1 cm

Anbautipps:

Die beste Zeit für eine direkte Aussaat ist Mitte Mai bis Juli, danach werden sie bis in den Herbst nicht mehr ihre volle Größe erreichen. Die Samen sollten nicht zu tief gesät werden, 1 cm Saattiefe ist ideal. Die Rübe braucht einen Reihenabstand von 30-40 cm, innerhalb der Reihen wachsen sie am besten mit einem Abstand von 40 cm zur nächsten Pflanze. Wenn die Keimlinge erste Blätter gebildet haben, kannst Du sie vereinzeln. Die Steckrübe ist relativ unkompliziert in ihrer Pflege und bedarf keiner besonderen Pflegemaßnahmen. Halte den Boden um die Rüben schön locker und feucht, damit Erdflöhe es sich nicht zu bequem machen und sich an den Blättern vergreifen. Außerdem fördert ein gelockerter Boden die Bildung von schönen Rübenkörpern. Ansonsten verhält es sich wie bei Kohl: Gegen Kohlweißling, Erdflöhe und Weiße Fliegen hilft das Abdecken mit einem Kulturschutznetz. Die Rüben können bis in den November hinein geerntet werden. Kleinere Rüben (ca. 10 -15 cm Durchmesser) haben einen intensiveren Geschmack, große Rüben können zu Holzigkeit neigen, vor allem, wenn sie unter Trockenheit und Hitze gewachsen sind. Die Steckrüben vertragen kurzfristigen Frost gut, vor langanhaltenden Frösten sollten sie aber geerntet werden. Zur Ernte kannst Du die Rüben bei lockeren Böden einfach per Hand aus der Erde ziehen, bei festeren Böden kannst du eine Grabegabel zu Hilfe nehmen, um den Boden vor- her ein wenig aufzulockern.

Krankheiten:

Kohlhernie

Schädlinge:

Weiße Fliege
Nematoden
Kohlfliege
Kohlweißling